F.O.L. - KULTURVEREIN LONGOS "LORD BYRON"


VERANSTALTUNGEN DES KULTURVEREINS LONGOS

 

KULTURSOMMER 2026

Donnerstag, 22.August 2026

KRANZNIEDERLEGUNG

 

 

Die traditionelle Kranzniederlegung am Ehrenmal der Opfer des 22. August 1962 findet am Samstag, dem 22. August 2026, nach der Abendandacht statt.

In ewigem Gedächtnis:

Panagiotis Bouloubasi, 54 Jahre
Christos Tsaousis, 52 Jahre
Nikolaos Birbili, 30 Jahre
Nikolaos Markouras, 23 Jahre
Christos Moukas, 16 Jahre

 

    

 

 

        

Aus der Zeitung "AKROPOLIS" vom 23/08/1962:

"Eine erschütternde Tragödie hat sich gestern nachmittag außerhalb von Aegion zugetragen, als 8000 Tonnen Erde aus einer Höhe von 60 Metern abrutschten und eine Gruppe von Dorfbewohnern unter sich begruben, die freiwillig am Bau einer öffentlchen Straße arbeiteten. Fünf Dorfbewohner wurden getötet und fünf weitere verletzt.

Als die Fotografie, die den Ort des gewaltigen Erdrutsches zeigt, aufgenommen wurde, waren noch nicht alle Toten geborgen. Auch das abgebildete Fahrzeug ist vom Strom der Erdmassen erfasst und zerstört worden.

... Dieses schreckliche Unglück ... ist unter folgenden Umständen eingetreten: In dem Küstendorf Longos bei Aegion, das im Sommer viele Touristen anzieht, wird seit drei Tagen durch Arbeitsverpflichtung der Bewohnen und mit finanzieller Unterstützung der Präfektur Achaia die einzige Zugangsstraße zum Dorf gebaut. Eine Gruppe von Bewohnern Longos' arbeitete gestern seit der Frühe in einem Steinbruch in der Nähe der Brücke des Meganitos-Flusses, um den zum Bau der Straße benötigten Kies zu gewinnen, der mit dem Kipp-Fahrzeug transportiert werden sollte. Die Gruppe bestand aus dem Gemeindesekretär der Gemeinde Longos, Panagiotis A. Bouloubasis ..., aus Nikolaos Birbilis ..., Nikolaos A. Markouras ..., Christos D. Moukas ..., Christos Tsaousis ..., Antonis T. Tsamtsouris ..., Dimitrios Alexakis ..., Panagiotis Chr. Sotiropoulos ..., Antonios G. Stefos ... und Pavlos Z. Rogalas.

Von den oben genannten fanden die ersten fünf einen tragischen Tod unter den Erdmassen, während die anderen fünf verletzt wurden. Unter den wie durch ein Wunder geretteten befand sich auch Panagiotis Sotiropoulos, der das Unglück wie folgt beschreibt: "Ich arbeitete im Steinbruch in einer Mulde und über uns hing buchstäblich die Spitze des Hügels. ... Plötzlich und völlig überraschend sahen wir, wie die Spitze des Hügels mit dämonischem Getöse herunterrollt. Bevor wir uns in Sicherheit bringen konnten, erreichten uns mächtige Geröll- und Erdmassen, die nahestehenden wurden unter Tonnen Erde begraben, diejenigen, die sich etwas weiter entfernt befanden, empfingen weniger Steine und Erde. ..."

Gegen 4 Uhr am Nachmittag haben die Rettungskräfte zwei Leichen geborgen, die indentifiziert wurden als der Gemeindesekretär der Gemeinde Longos, Panagiotis A. Bouloubasis und als der Fahrer Birbilis aus Psathopyrgos, die einen tragischen Tod fanden, gefangen unter dem umgestürtzen Kipplaster und erschlagen von einer riesigen Erdmasse. Für die übrigen unglücklichen Dorfbewohner besteht keine Hoffnung auf Rettung ..."

 

 


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